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  die   HAFEN Q U E R SPANGE

Planungen des neuen Senats von CDU und GAL ab 2008

Koalitionsvertrag CDU-GAL zum Abschnitt "Hafenquerspange" :


"Hafenquerspange 

Es sollen innerhalb von 3 bis 6 Monaten Lösungen für zwei Ost/West-Straßenverbindungen anhand folgender Kriterien geprüft werden:

• eine möglichst geringe finanzielle Belastung bei günstigem Finanzschlüssel Hamburg/Bund

• verkehrliche Entlastung für Wilhelmsburg

• sie dürfen dem Sprung über die Elbe städtebaulich nicht entgegenstehen

• keine aufgeständerte Lösung über den Spreehafen

• keine Zeitverzögerungen

• Auswirkungen auf eine angestrebte Verlagerung oder Rückbau der Wilhelmsburger Reichsstraße

• Ausbaubedarf der Diagonaltrasse West

• ökologische Aspekte der Trassenführungen

Darüber hinaus herrscht Einigkeit, unverzüglich Maßnahmen, wie im IVH-Gutachten beschrieben, zu ergreifen, um den Verkehrsfluss auf der Haupthafenroute auch kurzfristig zu beschleunigen.

Die GAL vertritt die Auffassung, dass bei zwei Straßen die Nordtrasse als ertüchtigte Stadtstraße und die Südtrasse als Autobahn gebaut wird."

 

     

Planungen des CDU-Senats in der Legislaturperiode 2004-2008

"Hamburg will die Realisierung der Bundesautobahn A 252, die Hafenquerspange (HQS), als Verbindung von A1 und A7 deutlich beschleunigen.
Möglich wird dies durch ein Privatfinanzierungsmodell
im Rahmen eines Public-Private-Partnership (PPP). 

Ziel ist es, das Projekt durch einen privaten Konzessionär durchführen zu lassen.
Dieser wäre dann sowohl  Bauherr, als auch Betreiber der Hafenquerspange.
Die Refinanzierung würde aus einer Anschubfinanzierung des Bundes
und der Einführung einer Maut für alle Kraftfahrzeuge auf der HQS erfolgen."

"Senat setzt Meilenstein für Hafenquerspange",  PreMi BSU vom 22.11.05. pdf

Im Folgenden sind Informationen zur 2008 geplanten Linie zusammen gestellt

Hafen-Autobahn zwischen A7 und A1

Geplante Trasse einer Autobahn zwischen A1 und A7
mitten durch die Stadt - Kosten 475 (Stand 2000) Mill. Euro

Autobahnkreuz Wilhelmsburg Nord (BSU 2000) Wilhelmsburger Dreieck (BSU 2000)
Planungszeichnungen der Baubehörde aus 2000
Der Zeitplan des Senats

Zeitplan des Senats

Die Maut 

soll nicht nur auf der Hafenquerspange erhoben werden, sondern auch für den "Ausweichverkehr"- sonst fällt nicht genug Verkehr auf der HQS an.

"Folgende Mautstrecken sind zu untersuchen:

1. Neubaustrecke der A 252
2. Neubaustrecke der A 252 sowie die vorhandene parallele Köhlbrandbrücke (...)

Dabei ist (...) die Wirksamkeit der zusätzlichen Bemautung von Stadtstraßen iterativ abzuschätzen. Hierfür kommen vorrangig folgende Straßenzüge in Betracht (...):

Route I: Straßenzug Fürstenmoordamm – Moorburger Hauptdeich – Kattwykdamm;

Route II: Straßenzug Rossdamm – Ellernholzbrücke - Veddeler Damm - Am Saalehafen

Route III: Straßenzug Neuhöfer Damm – Neuhöfer Straße – Reiherstieg Hauptdeich – Hafenrandstraße – Harburger Chaussee – Veddeler Bogen bis AS HH-Georgswerder (A 252);

Route IV: Straßenzug Neuhöfer Damm – Neuhöfer Straße – Reiherstieg Hauptdeich – Bei der Wollkämmerei – Mengestraße;

Route V: Straßenzug Neuhöfer Damm – Rethedamm – Rethehubbrücke – Hohe-Schaar-Straße – Kornweide bis zur AS HH-Stillhorn (A 1);

Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Machbarkeitsstudie eines Betreibermodells für den Neubau der A 252 – Südtangente Hamburg („Hafenquerspange"), pdf.

 

Mautzone Wilhelmsburg?

Die bisherige Umsetzung des Zeitplans

November 2005: Mitteilung des Senats an die Bürgerschaft zur Hafenquerspange

April 2006: Mitteilung des Senats an die Bürgerschaft zu Public-Private-Partnership-Projekten

Mitte 2006: Ausschreibung für Vergabe einer Machbarkeitsstudie und Vergabe des Auftrags durch das Bundesministerium für Verkehr

Mai 2006: Beauftragung der privatwirtschaftlich arbeitenden stadteigenen "Realisierungsgesellschaft" mit der Umsetzung

August 2006: Ankündigung von Ausschreibungen für die HQS (Umweltprüfung, Tragwerksprüfung, Baugrundberatung) im europäischen Amtsblatt

Darstellung Büro Teherani Darstellung Büro Könecke

Der vom Senat gewünschte Verlauf der Hafen-Autobahn im Bereich Spreehafen
in einer verklärenden Darstellung der BSU (Ausführung: Büro Teherani) links
und einer Perspektive vom südlichen Hafenrand/Berliner Ufer (Ausführung: Büro Könecke) rechts

Vergrößerung aus "Blick von Norden" der bsu

  noch 2004 konnte sich die BSU den "Sprung über die Elbe" eigentlich nur ohne Autobahn vorstellen   (Ausschnitt aus Senats-Poster: "Blick von Norden")

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