"2025:
Autobahnknoten
Wilhelmsburg?"
Auseinandersetzung
mit dem
"Gesamtmobilitätskonzept
für den
Süderelberaum" des
Senats
Im Auftrag der
damaligen Senatorin
Hajduk wurde 2009
ein Auftrag an
Transport Consulting
International (TCI)
unter Leitung von
Dr. Röhling zur
Erstellung eines
"Gesamtmobilitätskonzepts"
erteilt. Jetzt liegt
der Entwurf eines
Schlussberichts vor;
dieser ist im
November 2011 dem
Verkehrsausschuss
der Bürgerschaft
vorgestellt und in
dessen
Protokoll
auszugsweise
veröffentlicht
worden. Im
Januar 2012 ist er
in den
entsprechenden
Ausschüssen der
Bezirke Mitte und
Harburg diskutiert
worden. Nur auf
Einzelanforderungen
wurde der Bericht
auf BürgerInnen
zugänglich gemacht.
Das Konzept geht von
den von der Behörde
vorgegegeben
Fernstraßenprojekten
aus: Der Ausbau der
B4/75 Wilhelmsburger
Reichsstraße wird
von vornherein als
"indisponibel"
gesetzt, die
Hafenquerspange wird
als vermeintliche
Entlastung für die
B73 und die
Wilhelmsburger
Reichsstraße
empfohlen.
Mit diesem Konzept
wollen wir uns beim
Pegelstand
auseinander setzen
und eigene
Positionen der
BürgerInnen
erarbeiten.
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Was plant der
Hamburger Senat?
Seit 1979 gibt es
Planungen für eine
Autobahn zwischen
der A1 und A7.
Seither gibt es auch
Widerstand gegen
diese mitten durch
Wilhelmsburg
führende Autobahn.
Die Senate haben
unterschiedliche
Linienführungen
vorgesehen, aber
alle sind mit den
Planungen
gescheitert, am
Geld, das vom Bund
nicht zur Verfügung
gestellt wurde und
am Widerstand der
BewohnerInnen der
Elbinsel.
Der derzeitige Senat
hat nach wie vor
eine Hafenquerspange
in seinem Programm,
nunmehr als
Verlängerung der
geplanten A26
(Stade-Hamburg) über
Moorburg, die Hohe
Schaar und
Wilhelmsburg-Kirchdorf.
Hamburg muss in 2012 drei
Fragen entscheiden:
1. Wird die
Hafenquerspange für
den neuen
Bundesverkehrswegeplan,
der ab 2015 gilt,
angemeldet?
2. Beginnt Hamburg
mit einer
Vorrats-Planfeststellung
für die
Hafenquerspange,
ohne dass Geld für
ihren Bau bereit
steht?
3. Hat Hamburg
Interesse an einem
lebenswerten
Wilhelmsburg und
Moorburg?
2011:
Die Linienbestimmung
der
"Hafenquerspange"
(jetzt A26) ist 2010 auf der
nachfolgenden Linie erfolgt.

Mehr
zur Linienbestimmung...
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Geschichte der "Hafenquerspange"
eine Kurzübersicht von Michael Rothschuh, November
2010
dazu auch eine aktuelle
Präsentation (pdf)
zum Zusammenhang von Hafenquerspange, Green Capital
und Hafenverkehr
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Mit der Hafenquerspange (HQS), einem Begriff, der
sich in den 1980er Jahren eingebürgert hat, ist eine
Ost-West-Autobahn zwischen A7 und A1 durch den Hafen
und den Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg gemeint.
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Geschichte
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1939 Die Pläne sehen –
ähnlich wie für Berlin – einen Autobahnring in
Hamburg vor, dessen südlicher Teil eine Autobahn
zwischen der im Bau befindlichen Bremer Autobahn und
der geplanten Nord-Süd-Autobahn (heute A7) sein
soll. Diese Autobahn wird schon 1943 in
Schulatlanten eingezeichnet.
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1974 Die Köhlbrandbrücke
verbindet den östlichen Hafen mit der A7 und dem
neuen Elbtunnel. Die Köhlbrandbrücke ist eine
Stadtstraße in der Verwaltung der Hamburg Port
Authority, als Autobahnzubringer ist sie vom Bund
mit finanziert.
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1979
In den 70er Jahren scheitern die Stadtautobahnpläne
nördlich der Elbe (Alsterquerspange,
Stadtautobahn entlang der U-Bahn und im
zugeschütteten Isebekkanals u.v.m.) am Widerstand
der Hamburger Bürgerinnen und Bürger. Als Ersatz für
diese Stadtautobahnen wird eine „Hafen-Autobahn“
zusammen mit einem Baumwalltunnel in dem
Generalverkehrsplan 1979 verankert:
Der Verkehr soll z.B. von der Ost-West-Straße über
den Baumwalltunnel und die Stadtautobahn an die
Autobahnen A1 und A 7 herangeführt werden. Eine Ab-
und Zufahrt zum/vom Freihafen auf diese Strecke ist
nicht vorgesehen.
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1984 teilt Bürgermeister
von Dohnanyi auf einer von
protestierenden
Wilhelmsburgern
einberufenen Bürgerversammlung das Ende der Pläne
für eine Hafenquerspange mit, nachdem der
Baumwalltunnel gescheitert ist. Der Bund ist nicht
bereit, einen Baumwalltunnel zu zahlen, weil er
keine Autobahn ist, stattdessen soll eine 4.
Elbtunnelröhre gebaut werden.
Von der Behörde wird dennoch weiter an der
Hafenquerspange geplant.
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1990 werden die
Wohngebiete auf der Veddel entlastet, indem die
B4/75 von Wohnstraßen auf die Autobahn verlegt wird.
Im Zuge dessen wird die A252 zwischen der A255 und
der Wilhelmsburger Reichsstraße gebaut. Fortan
erscheint die Hafenquerspange als Verlängerung der
A252 zur A1.
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1992 gelangt die HQS in
den „vordringlichen Bedarf“ des
Bundesverkehrswegeplans und 1996 auch in das
Transeuropäische Netz der EU. Die Finanzierung durch
Bund oder EU ist damit aber nicht verbunden.
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1998 wird mit einer
Linienbestimmung begonnen. Die Alternativen sind
damals – und 10 Jahre später wieder – „Nordtrassen“,
„Südtrassen“ sowie eine Diagonale Ost und eine
Diagonale West.
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Rot: Nordtrasse
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Lila: Südtrasse
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Lila-Gelb:: Diagonaltrasse Ost
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Lila-Blau-Rot: Diagonaltrasse-West
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1999 In Wilhelmsburg
verstärkt sich der Widerstand: „Zukunftsplan statt
Autobahn“
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2003 Die HQS wird im
Bundesverkehrswegeplan unter der Regierung von SPD
und Grünen zurück gestuft in den „weiteren Bedarf
mit Planungsrecht“: Die HQS darf geplant, aber in
der Laufzeit des Bundesverkehrswegeplans nicht mit
Bundesmitteln gebaut werden.
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2004 Die HQS fällt auch
aus dem EU-Leitschema des Transeuropäischen
Netzes-Verkehr heraus. Dort ist als
Ost-West-Verbindung eine A20 von Glückstadt mit
einem Elbtunnel zur A7 und weiter zur A1 bei Lübeck
vorgesehen.
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2005 sieht die
CDU-Regierung die Hafenquerspange als ein mögliches
Großprojekt ihrer Privatisierungspolitik und
beauftragt die stadteigene RealisierungsGEsellschaft
(REGE) mit ihrer Planung als Public-Private-Projekt.
Begründet wird das Projekt mit dem damals rapide
steigenden Containerverkehr. Finanziert werden soll
sie wesentlich durch eine Maut für PKW und LKW nicht
nur auf der Neubaustraße, sondern auch auf den so
genannten Ausweichrouten (u.a. Köhlbrandbrücke,
Kattwykbrücke, ggf. Mengestraße usw.). Dafür wird
vom Bund aus Forschungsmitteln eine
„Machbarkeitsstudie“ in Auftrag gegeben, die auch
2010 nicht abgeschlossen ist, weil die Hamburger
Planungsgrundlagen sich fortlaufend verändert haben.
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2005/2006 wird unter
Leitung des Industrieverbands Hamburg eine Studie
erstellt, die zum Ergebnis hat, dass eine HQS eine
geringe Bedeutung zur Lösung von zukünftig
erwarteten Problemen für den LKW-Verkehr im
Hamburger Hafen hat im Vergleich zu technisch
progressiven Maßnahmen, die einen Bruchteil der
Kosten erfordern.
http://www.bdi-hamburg.de/files/11-05-06_lkw-verkehrsflussoptimierung_hamburgerhafen.pdf
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2007 zeichnet sich ab,
dass dieses PPP-Projekt – ebenso wie seine Vorbild
„Herrentunnel“ bei Lübeck scheitern würde (zu hohe
Gesamtkosten, zu hohe Mautgebühren, rechtliche
Probleme der Bemautung von bereits existierenden
„Ausweich“-Straßen).
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2007 November:
Auf einem „Labor Hafen-Logistik-Stadt“ der
IBA-Hamburg werden erstmals Alternativen sowohl zu
Autobahnplänen als auch zur bisherigen
Wilhelmsburger Reichsstraße diskutiert. Hierbei geht
es u.a. um die „Hafenquerspange im Sinne einer
notwendigen leistungsfähigen Verbindung für den
Hafen“ - also nicht unbedingt als
Autobahn.
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2008
Januar wird das
Scheitern der von der ReGe vorangetriebenen
Planungen einer Nordtrasse (rot) bekannt gegeben
(Kosten über 1 Mrd. Euro, mangelnde Verträglichkeit
mit dem „Sprung über die Elbe“).
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Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg e.V.
schlägt ein leistungsfähiges Hafen-
und Elbinselnetz ohne neue
Autobahnen vor.
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Die offiziellen Akteure aber verbleiben bei den
Autobahnplanungen von 1998ff.:
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Die IBA-Hamburg schlägt eine
West-Diagonale vor (lila-blau-rot),
verbunden mit einem Rückbau der
Reichsstraße;
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in der BSU wird u.a. eine
Ost-Diagonale (lila,gelb)
erarbeitet, bei der die A26 bis zur
Wilhelmsburger Reichsstraße
weitergeführt, diese an die
Eisenbahn verlegt sowie zur Autobahn
aufgewertet werden soll;
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die DEGES wird beauftragt, eine
Südtrasse (lila) zu planen.
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2008 April: Der Koalitionsvertrag (CDU-GAL) sieht
vor
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„Hafenquerspange
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Es
sollen innerhalb von 3 bis 6 Monaten Lösungen für
zwei Ost/West-Straßenverbindungen anhand folgender
Kriterien geprüft werden:
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eine
möglichst
geringe
finanzielle
Belastung
bei
günstigem
Finanzschlüssel
Hamburg/Bund
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Darüber hinaus
herrscht Einigkeit, unverzüglich Maßnahmen, wie im
IVH-Gutachten beschrieben, zu ergreifen, um den
Verkehrsfluss auf der Haupthafenroute auch
kurzfristig zu beschleunigen.
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Die GAL vertritt die Auffassung, dass bei zwei
Straßen die Nordtrasse als ertüchtigte Stadtstraße
und die Südtrasse als Autobahn gebaut wird.“ (nur
hier ist von einer Autobahn die Rede)
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2008 Die DEGES wird mit einer
Neuplanung beauftragt. Sie sieht zunächst einen
Zweistufenplan vor:
1. Ausbaustufe: Verlegung der Wilhelmsburger
Reichsstraße zwischen der A252 (Georgswerder) und
der A253(Kornweide) und Umwandlung der WRS in eine
Autobahn
2. Ausbaustufe: HQS zwischen der A7 und der
Wilhelmsburger Reichsstraße/A253
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2009
4. März: Senatorin Hajduk (Behörde für
Stadtentwicklung und Umwelt, Grüne) und Senator
Gedaschko (Behörde für Wirtschaft und Arbeit, CDU)
stellen ausgewählten Pressevertretern eine von der
DEGES erarbeitete Südtrasse (in der Skizze:
durchgehende rote Linie) vor. Die Presse versteht
dieses als klare Positionsbestimmung der
Senatorinnen bzw. des Senats.
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2009:Juni:
Die Projektstudie der DEGES zur Hafenquerspange wird
den Teilnehmern eines Beteiligungsprozesses sowie
den Bürgerschaftsabgeordneten zugänglich gemacht:
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http://www.planenimdialog.de/Behoerdenmaterial/beh_material.htm
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2009
12.
September: In einem des Geschäftsführers der Hamburg
Port Authority zum Hafenverkehr wird deutlich, dass
die HPA die HQS keineswegs als alternativlos
ansieht:
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2009, 15.
September Scoping Termin. (DEGES
im Auftrag der BSU, Scopingtermin zur UVS
Hafenquerspange, Synopse der Stellungnahmen, IGS:
S.39-42, Stand: 09.09.2009
Darin äußert die IBA
Hamburg erstmalig eine deutliche Kritik an den
Plänen für eine neue Quer-Autobahn:
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„Fehlender
Nachweis der verkehrlichen
Notwendigkeit.
Es ist bis heute nicht deutlich
gemacht geworden, in welchem Maße
die HQS ‚hausgemachtem‘ Verkehr von
Wilhelmsburg, dem Hafenverkehr und
schließlich überregionalem
Autobahnverkehr dient, der mit
Wilhelmsburg nichts zu tun hat. ...
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Das aber bedeutet,
dass die
Notwendigkeit einer
West-Ost-Autobahn
durch Wilhelmsburg
aus überregionalem
Autobahnverkehr
abgeleitet wird. Es
geht um den
Lückenschluss
zwischen A 26/A 7 im
Westen und A 1 im
Osten.
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Es ist
verkehrsplanerisch
anerkannte Praxis,
überregionalen
Autobahnverkehr
nicht durch
Stadtgebiete,
sondern um diese
herum zu führen.
Lückenschlüsse im
Autobahnnetz dürfen
also nicht in
besiedeltem Gebiet
gesucht werden, und
erst recht nicht in
einem so
vorbelasteten Gebiet
wie Wilhelmsburg und
auf einer bei aller
Vorbelastung
empfindlichen Insel.
Mit Blick auf das
Autobahnnetz südlich
von Hamburg und den
dort vorhandenen
Verknüpfungen der
Autobahnen stellt
sich ohnehin die
Frage, ob die durch
den Lückenschluss
erreichbaren
Reisezeitverkürzungen
die mit der HQS als
Autobahn verbundenen
Eingriffe und
Aufwände
rechtfertigen.“
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Die IBA Hamburg
sieht in der HQS
eine Zerschneidung
insbesondere der
Elbinsel
Wilhelmsburg:
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„Weitere
Verkehrsinfrastrukturen
stehen im
Widerspruch zum
„Sprung über die
Elbe“
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Weitere Zäsuren und
Barrieren verträgt
die Elbinsel nicht –
ganz im Gegenteil,
es muss um den Abbau
von Barrieren gehen.
Zusätzliche
Verkehrsinfrastruktur,
die wegen des Hafens
erforderlich wird,
ist deshalb
vorrangig auch
danach zu
beurteilen, in
welchem Maße sie
Wilhelmsburger
Missstände abbaut.
In keinem Fall darf
zusätzliche
Verkehrsinfrastruktur
die Insel weiter
zerteilen und von
ihren Uferbereichen
trennen.
Verkehrsprojekte
sind auch danach zu
beurteilen, ob sie
das gesamtstädtische
Entwicklungsziel des
‚Sprungs über die
Elbe‘ fördern oder
beeinträchtigen. Die
Schaffung weiterer
Zäsuren steht in
eindeutigem
Widerspruch zu
diesem erklärten
Ziel der Hamburger
Bürgerschaft.“
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IGS 2013:
„Die neue
Entwicklung
Wilhelmsburgs sollte
nicht durch eine
zusätzliche
Autobahn, die
Hafenquerspange,
eingeschränkt
werden. Eine neue
Autobahn schafft
einen künstlichen
Staubsaugereffekt
für den Verkehr und
bedeutet eine
zusätzliche
Belastung für viele
Menschen im
Stadtteil.“
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2009,
November: Resümee aller Bürgergruppen im
Beteiligungsprozess (mit Ausnahme von zwei
Personen): „Es
gibt keinen Nachweis für die Notwendigkeit einer
neuen Autobahn durch den Hafen und die Elbinseln (so
genannte Hafenquerspange). Ihr Schaden überwiegt
einen möglichen Nutzen.
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2010, 23.Februar : Senat
beschließt Antrag auf neue
Linienbestimmung für die
HQS auf der Trasse Süd 1:
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2011, März: Die
Linienbestimmung auf der Linie Süd 1 erfolgt
durch den Bundesverkehrsminister
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2011/2012
Aktuelle Kosten
alleine für
Honorare, Ingenieur-
und Diestleistungen,
die von der Stadt
vergeben werden
(also nicht Kosten
der Behörde selbst
un d keine
Baukosten) im
Haushalt der Freien
und Hansestadt
Hamburg. Aus der
Beratung: :
Senatsvertreter: Der
voraussichtliche
Mittelbedarf
(2011-2012) beträgt
für:
●
den Neubau der A26
(Landesgrenze
Hamburg/Niedersachsen
bis Autobahndreieck
Hamburg- Süderelbe)
2,8 Mio. Euro
●
die Verlegung der
Wilhelmsburger
Reichsstraße 4,0
Mio. Euro
●
die Entwicklung der
Konzepte zur
Hafenquerspange (A
26; Autobahndreieck
Hamburg-Süderelbe
bis Anschlussstelle
Hamburg-Stillhorn)
8,6 Mio. Euro
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Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg e.V.
- (Verein zur Entwicklung der Elbinseln im Herzen
Hamburgs) Rothenhäuser Damm 72c, 21107 Hamburg
Vereinsregister Hamburg VR 17514
www.zukunft-elbinsel.de
info@zukunft-elbinsel.de
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VORSTAND
Marianne Groß
gross@zukunft-elbinsel.de
Manuel
Humburg
humburg@zukunft-elbinsel.de
, Vorsitzender Fon: 040/ 31768663
Fax: 040/31768664
Dirk
Holm,
holm@zukunft-elbinsel.de
Michael Rothschuh,
rothschuh@zukunft-elbinsel.de
, Fon 040/6520296
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